Good Stuff & A Road not Taken (engl. O.m.U.)

Dokumentarfilm - Finnland // Dokumentarfilm - Schweiz

A Road not Taken

»... für die nachfolgende Generation kann diese Solaranlage entweder eine Rarität sein, ein Museumsstück, ein Beispiel für einen nicht eingeschlagenen Weg, oder sie kann Teil eines der größten und aufregendsten Abenteuer sein, dass Amerikaner je unternommen haben – die Sonnenenergie nutzbar und unser Leben reicher zu machen, indem wir uns von der lähmenden Abhängigkeit ausländischen Öls lösen.«
Jimmy Carter, 1979

Während der ersten Ölkrise installiert US-Präsident Jimmy Carter 1979 auf dem Dach des Weißen Hauses eine Solaranlage. Sieben Jahre später lässt sein Nachfolger Ronald Reagan als eine seiner ersten Amtshandlungen die Kollektoren zum Zeichen der radikalen Abwendung von Carters Energiepolitik wieder entfernen.
2006 stoßen die Schweizer Künstler Christina Hemauer und Roman Keller am Unity-College im Bundesstaat Maine in einem alten Lager auf die Reste der Anlage. Die Künstler begeben sich mit zwei Kollektoren auf die Suche nach deren Geschichte und einer neuen Bestimmung. In A Road Not Taken dokumentieren sie ihre Begegnungen mit Menschen, die in den 1970er Jahren aktiv in Carters Energieprogramm involviert waren oder damals unter der Ölkrise zu leiden hatten. Hemauer und Keller treffen auch Jimmy Carter persönlich und sprechen mit ihm über seine Energiepolitik, über alternative Energiequellen, über die nach ihm benannte Doktrin und seine Vorstellungen vom »moralischen Äquivalent zum Krieg«. Die Kollektoren sind heute durch die aktive Intervention von Hemauer und Keller zu sehen im National Museum of American History in Washington sowie im Jimmy Carter Museum & Library in Atlanta. A Road Not Taken erinnert an Jimmy Carters letztlich erfolglosen Einsatz für den Ausbau regenerativer Energien und wirft außerdem Fragen über die Möglichkeiten und Grenzen der US-Präsidentschaft und der Demokratie im Allgemeinen auf.

Biographie
Christina Hemauer machte 1998 ihr Diplom an der Zürcher Hochschule der Künste. Seither arbeitet sie als bildende Künstlerin in den Bereichen Video, Performance und Installation sowie als Lehrerin für Bildnerisches Gestalten und Dozentin.
Roman Keller machte 1995 sein Diplom als Umweltnaturwissenschaftler an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich. Anschließend machte er eine Ausbildung zum Fotografen in Zürich, New York und Karlsruhe. Seit 1997 ist er als bildender Künstler, Architekturfotograf und Mitarbeiter an Forschungsprojekten tätig.
Christina Hemauer und Roman Keller leben und arbeiten in Zürich. Das Künstlerpaar stellt international aus. Seit geraumer Zeit sind sie der Bedeutung von Energie und deren Wechselwirkung mit unserer Kultur auf der Spur.

Filme von Christina Hemauer & Roman Keller
A Moral Equivalent To War 2007 | A Curiosity, a Museum Piece and an Example of a Road Not Taken 2007

Anschließend Diskussion mit einem Vertreter von attac

Eintritt:
Einzelkarte: 6,00 € / Erm. 5,00 €
Sechserkarte: 30,00 € / Erm. 25,00 €
Dauerkarte: 60,00 € / Erm. 50,00 €
Termine:

 

Offizelle Seite: http://www.frauenfilmfestival.eu

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