Amnesty International präsentiert: In this world - Das Kino und die Menschenrechte

Amnesty international wird 50 Jahre alt. Die Organisation macht es sich zur Aufgabe, Menschenrechts-Verletzungen publik zu machen, wo immer sie passieren. Dabei geht es sehr konkret um einzelne Fälle, um Personen und ihre Schicksale. Ähnliches macht auch das Kino, wenn es Geschichten erzählt.
In diesem Fall sind es Geschichten über den Kampf gegen politische Willkür und Gewalt, gegen Rassismus, ethnische oder religiöse Diskriminierung oder über die Suche nach Verschwundenen. Es sind Geschichten über Helden und Opportunisten, über Täter und Opfer, erzählt mit allen emotionalen dramaturgischen Mitteln des Kinos. Die Geschichten sind zwar meistens erfunden, aber Ähnlichkeiten mit realen Personen und Ereignissen sind beabsichtigt. Diese Form von Kino ist ein globales Kino jenseits des Multiplex-mainstreams; die Filme kommen aus Europa, Afrika, dem Nahen Osten, Asien, Lateinamerika.

Anhand von Ausschnitten aus historischen und aktuellen Filmen soll der Filmvortrag auf anschauliche Weise zeigen, wie überzeugend und stilistisch vielfältig diese Form eines engagierten Kinos sein kann. Dabei will es nicht belehren, sondern emotional für die Sache der Menschenrechte mobilisieren.

Etwa mit den melancholischen Tangoklängen eines Astor Piazolla in „Sur“ des Argentiniers Fernando Solanas. Oder mit der Faszination für den Fußball in „Offside“ des iranischen Regisseurs Jafar Parhani, der seit kurzem selbst ein Fall für amnesty international geworden ist.

„Z“ – der Filmklassiker des griechischen Regisseurs Costa Gavras von 1969 über politische Gefangene in Griechenland unter der damaligen Militärdiktatur war der erste Streifen, der mit diesem Thema weltweit bekannt wird und wegweisend wird für den politisch und sozial engagierte Film. In „Hotel Ruanda“ findet schließlich doch eine wirklich wahre Geschichte ihre filmische Umsetzung.

Der Titel „In this world“ bezieht sich auf einen Film von Michael Winterbottom, der mit der abenteuerlichen Odyssee eines Jungen von Pakistan nach England einen der mitreißendsten und aufwühlendsten Filme über Migration gedreht hat.
Ernst Schreckenberg hat Jahre lang das Kommunale Kino der vhs Dortmund geleitet und gilt als ein ausgezeichneter Kenner der Filmgeschichte.

Im Anschluss zeigen wir außerdem den Film "Soulboy"!

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt:
7,00 € / 6,00 € ermäßigt

!!! Externer Veranstalter => Keine Gültigkeit von Gutscheinen oder Freikarten der Schauburg !!!
Termine:

demnächst

Am Sonntag 16. Juni 2019 um 12:00 Uhr & Mittwoch 19. Juni 2019 um 18:30 Uhr in Ihrer Schauburg

Exhibition on Screen: Van Gogh und Japan (O.m.U.)
Kunstdokumentation - Großbritannien

Ab 02. Mai 2019 in Ihrer Schauburg

Das schönste Paar
Drama/ Thriller - Deutschland/Frankreich

Am Samstag 27. Juli 2019 um 17:00 Uhr & Sonntag 28. Juli 2019 um 14:30 Uhr in Ihrer Schauburg

André Rieu - Lasst uns tanzen - Maastricht-Konzert 2019
Konzert

 
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