Dortmunder Museumsnacht in der Schauburg

"Biddeschööööööön!" sagt der Hase Cäsar und flackert über die Kinoleinwand in der Dortmunder Schauburg. "Kinderfernsehen der 60er und 70er Jahre" ist eines der Schwerpunktthemen bei der diesjährigen WDR-Filmnacht. Da dürfen natürlich auch Robbi, Tobbi und das legendäre Fliewatüüt nicht fehlen.

Ausserdem gibt ein Wiedersehen mit der filmenden Bäckersfrau Elisabeth Wilms. Und auch der Dortmunder Amateurfilmklub steuert einige Höhepunkte seiner mehr als 50-jährigen Geschichte bei. Am 01.10. ab 18 Uhr in der Dortmunder "Schauburg". Der Eintritt ist frei!

"Wir haben uns diesmal etwas andere Schwerpunkte gesetzt", erzählt Moderator Norbert Kranenburg. Er wird die Besucher durch den langen Filmabend führen. "Die alten Helden unserer Kindheit wiederzusehen, das ist wohlige Nostalgie", freut sich Kranenburg auf den Abend. Damit die Besucher diese Kinderschätze auch noch mit ihren Kindern anschauen können,
werden diese Filme vor 21 Uhr gezeigt.

Nicht nur die Profis des WDR waren damals mit der Kamera unterwegs. "Auch die Mitglieder des Filmklubs Dortmund haben - als Amateure wohlgemerkt - sehr sehenswerte Ansichten ihrer Stadt auf Film gebannt. Einige davon wollen wir zeigen", erzählt WDR-Redakteur Christian Beisenherz. So können
sich die Filmnacht-Besucher unter anderem an der schwierigen Fahrt eines jungen Mannes auf Freiersfüßen freuen. Der wurde 1953 dank der vielen Baustellen in der Dortmunder Innenstadt immer weiter von seiner Angebeteten weg-umgeleitet. "Ein Film mit fast slapstick-haften Zügen", so
Beisenherz. Auch eigentlich Film-Amateurin, aber dabei extrem
professionell: Elisabeth Wilms, die filmende Bäckersfrau. In den Archiven von WDR und Landschaftsverband LWL schlummern viele ihrer Werke. Einige davon erwecken wir zum Leben.

Und einen ganz besonderen Leckerbissen gibt es zum Abschluss der Filmnacht. Gegen kurz vor Mitternacht läuft "Jede Menge Kohle", der Kultfilm des Dortmunder Regisseurs Adolf Winkelmann. Der hat nicht nur mit den "Fliegenden Bildern" auf dem U-Turm der Stadt ein neues Denkmal gesetzt. Er hat auch herrlichen Filmgenuss geschaffen.
Hinkommen, hinsetzen, genießen!

Die Schauburg fasst mehrere hundert Zuschauerrinnen, die ab 18 Uhr kommen und gehen können. "Viele bleiben für einen Filmblock von einer halben Stunde, andere verfolgen das Geschehen auf der Leinwand den ganzen Abend. Jeder so, wie er mag. Das ist ja das Tolle an diesem Angebot", lädt Redakteur Christian Beisenherz alle Interessierten ein, dabei zu sein.

Eintritt:
Eintritt frei
Termine:

 

Offizelle Seite: http://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/museen/museumsnacht/start_museumsnacht

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