Harry Rowohlt liest und erzählt

Harry Rowohlts Bühnen-Shows sind legendär! Sprachbrillante Feuerwerke aus Kolumnen, Briefen, Vierzeilern, Kommentaren, Übersetzungen, Exkursen, Anekdoten und Dialogen mit dem Publikum. Einfach genial, wie Rowohlt die Themen der Zeit – relevante und entlegene – durch sein Subuniversum schleust, wo sie hinten meist schräger, relevanter und von neuen Themenkumpeln umstellt herauskommen. Der Übersetzer, Vorlesekünstler, Kolumnist und Gelegenheits-Schauspieler der „Lindenstrasse“ besitzt neben seiner grandiosen Bühnenpräsenz eine Stimme, deren tiefer Sound sich vom Ohr bis in die Magengegend windet und dort für ein angenehmes Kribbeln sorgt. Mit seinem modulationsfähigen Brummbass ist Rowohlt ein Naturereignis.

„Warum es fast unmöglich geworden ist, für eine Lesung mit Harry Rowohlt Karten zu bekommen, ist mir beim Zuhören völlig klar geworden: Das ist einfach der Hit!“ (SWR 1)

„Harry Rowohlt – auch als Vorleser ist er eine Institution“ (Deutsche Welle)

„Rowohlt gilt vollkommen zu Recht als Gott“ (Titanic)

„Es ist ein Vergnügen ihm zuzuhören - ganz besonders in der zweisprachigen Präsentation der ausgewählten Texte. Rowohlts englische, irische, amerikanische Sprachkompetenz ist umwerfend. Das donnert und dröhnt, zwitschert und flüstert, kostet die Lautmalerei beider Sprachen voll aus - und vergisst niemals die Heiterkeit, den Humor, das aufbrausende homerische Gelächter. ... Der Übersetzer-Olymp jedenfalls ist ihm heute schon sicher.“ (Claudia Sandner-v.Dehn, HNA)

Harry Rowohlt, geboren am 27.3.1945 in Hamburg 13, lebt in Hamburg, Eppendorf, ist Übersetzer, Rezitator und Gelegenheits-Schauspieler in der „Lindenstrasse“. Er hat weit über 100 Bücher aus dem Englischen ins Deutsche übertragen, darunter A.A. Milnes „Pu der Bär“, Frank McCourts Bestseller „Die Asche meiner Mutter“, Shel Silversteins „Raufgefallen“ und Roger Boylans „Killoyle“. 2001 wurde ihm der „Göttinger Elch“ verliehen, 1999 der „Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung der Deutschen Akadamie für Sprache und Dichtung“, 1997 der „Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau“ und 1996 wurde er zum „Ambassador of Irish Whiskey“ ernannt. 2003 hat er die Platin-Schallplatte für 250.000 verkaufte „Pu der Bär“-CDs bekommen und 2004 hat ihm der WDR den deutschen Hörbuchpreis für „Flan O'Brien, Auf Schwimmen-zwei-Vögel“ verliehen. Schliesslich hat er 2011 den Ehrenpreis des „Prix Pantheon“ verliehen bekommen.

Bibliografie
Pooh‘s Corner, Heyne 1996, Pooh‘s Corner II, Haffmans Verlag 1997, Ich, Kater Robinson, Carlsen 1997 (mit Peter Schössow), Pooh‘s Corner (Sammlung beider Bände), Zweitausendeins 1998, Haffmans Verlag 2001, Das grosse Lesebuch, Kein & Aber 2003 (von Alfred Polgar, herausgegeben und bevorwortet von Harry Rowohlt), John Rock oder der Teufel, Kein & Aber 2004, In Schlucken-zwei-Spechte, Edition Tiamat 2004 (mit Ralf Sotscheck), Der Kampf geht weiter - nicht weggeschmissene Briefe, Kein & Aber 2005, Der Große Bär und seine Gestirne - zum 60. Geburstag von Harry Rowohlt, Kein & Aber 2005 (Hrsg. Anna Mikula und Peter Haag), Pooh's Corner complett, Zweitausendeins 2005 (dritte Ausgabe der Sammlung beider Bände zum 60. Geburtstag), Wahre Engel: Und andere Geister der Weihnacht, Zweitausendeins 2005 (mit Rudi Hurzlmeier), Ich wollt ich wär dein Hund, Zweitausendeins 2006 (mit Rudi Hurzlmeier), Happy Birds-Day, Zweitausendeins 2007 (mit Rudi Hurzlmeier), Miez Miez, Zweitausendeins 2007 (mit Rudi Hurzlmeier), Hipphopp: Die hohe Schule der Roßmalerei mit feinen Pferdeversen, Zweitausendeins 2008 (mit Rudi Hurzlmeier), Gottes Segen und Rot Front - Nicht weggeschmissene Briefe II, Kein & Aber 2009, Pooh‘s Corner 1989-1997, Kein & Aber 2009, Pooh‘s Corner 1997-2008, Kein & Aber 2009

Ausgewählte Übersetzungen
Frank McCourt - Die Asche meiner Mutter, Roger Boylan - Killoyle, A.A. Milne - Pu der Bär, Flann O’Brien (verschiedene Titel), Jimmy Dodge - Fup, Philip Ardagh (verschiedene Titel), Kurt Vonnegut (verschiedene Titel), Robert Crumb (verschiedene Titel), Ken Bruen - Jack Taylor (verschiedene Titel), Andy Stanton - Mr. Gum (verschiedene Titel), Graham Chapman - Autobiografie eines Lügners, Padget Powell - Roman in Fragen

Ausgewählte Diskografie
Pooh‘s Corner, Roger Boylan - Killoyle, A. A. Milne - Pu der Bär, Shel Silverstein - Raufgefallen, Jimmy Dodge - Fup, Philip Ardagh - Schlimmes Ende, Frank Schulz - Kolks blonde Bräute (mit Marion von Stengel, Frank Schulz, Fanny Müller und Gerd Haffmans), Der Paganini der Abschweifung, Kurt Vonnegut - Mann ohne Land, Lieber Gott, du bist der Boss, Amen! Dein Rhinozeros (mit Christian Maintz), Marx & Engels intim (mit Gregor Gysi, Moderation: Anna Thalbach), Philip Ardagh - Geschichten aus dem Bad Dreckskaff, Mehr Liebe. Heikle Geschichten (mit Frank Schulz und Peter Jordan), John Rock oder der Teufel, Andy Stanton - Sie sind ein schlechter Mensch, Mr. Gum!, Andy Stanton - Mr. Gum und der Mürbekeksmilliardär, Wie seine eigene Spucke schmeckt, das weiss man nicht (mit Christian Maintz), Marx total (mit Gregor Gysi, Christian Brückner und Harald Krassnitzer), Andy Stanton - Der entsetzliche Mr. Gum und die Kobolde, Andy Stanton – Mr. Gum und die Kristalle des Unheils, Andy Stanton – Mr. Gum und der fliegende Tanzbär, Oleg Jurjew - Die russische Fracht, Rumba Rumba Rumba ist modern: Live-Aufnahme, Onno Viets und der Irre vom Kiez (mit anderen)

Karten gibt es ab sofort bei uns in der Schauburg.

Foto: Martin Kunze

Eintritt:
VVK: 17,00 €
AK: 19,00 €
Termine:

 

Offizelle Seite: http://www.harryrowohlt.com/

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