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God’s Own Country - in Kooperation mit dem Schauspiel Dortmund

Am Tag der letzten Vorstellung von Pidor und der Wolf laden wir Sie ein, uns in die Schauburg Dortmund zu folgen – und dann wieder zurück. Unsere Ape(lina) erwartet Sie an beiden Orten vor der Vorstellung. 22.03. - 15:00 Uhr

Am Tag der letzten Vorstellung von Pidor und der Wolf laden wir Sie ein, uns in die Schauburg Dortmund zu folgen – und dann wieder zurück. Unsere Ape(lina) erwartet Sie an beiden Orten vor der Vorstellung.

15.00 Uhr Einführung in der Schauburg

15.20 Uhr God’s Own Country 

17.30 Uhr Einführung im Schauspiel Dortmund

18.00 Pidor und der Wolf

Bei einem kostenlosen Cappuccino (oder auch zwei) gibt Sabrina Toyen, Leitende Dramaturgin am Schauspiel Dortmund, eine Einführung zu Francis Lees Film God’s Own Country.  In Francis Lees Film God’s Own Country entfaltet sich eine leise, intensive Geschichte über Nähe, Scham und die Möglichkeit von Zärtlichkeit in einer Umgebung, die dafür kaum Raum lässt. Der Film spielt in den rauen Hügeln von Yorkshire, einer ländlichen Region im Norden Englands, in der Arbeit, Tradition und Männlichkeitsbilder eng miteinander verwoben sind. Hier lebt Johnny, ein junger Farmer, der seinen Alltag zwischen Stall, Familie und Alkohol organisiert. Als der rumänische Saisonarbeiter Gheorghe auf den Hof kommt, verschiebt sich etwas. 

Die ländliche Umgebung erscheint als Resonanzraum einer sozialen Enge und Heteronormativität. Wer davon abweicht, bleibt leicht isoliert. Der Film erzählt diese Spannung ohne moralische Erklärungen. Stattdessen zeigt er, wie sich in einer scheinbar verschlossenen Welt langsam Risse öffnen. Zwischen den Weiden, Steinmauern und Nebelfeldern entsteht ein vorsichtiger Gegenentwurf: eine zarte, romantische Beziehung, die nicht laut sein muss, um radikal zu sein.

In Sam Max Theatertext Pidor und der Wolf geht es um die staatliche Verfolgung homosexueller Männer in Tschetschenien, aber auch hier in Europa und die Bedingungen, unter denen Gewalt stattfindet. Zwischen Märchen, Familiengeschichte und politischem Albtraum entfaltet sich ein düsteres Panorama: Ein Sohn erzählt von seinem Vater Peter, der am Vorabend seines achten Geburtstags verschwindet, während eines Treffens mit einem Mann, den man den Wolf nennt.

Der Wolf ist zugleich Liebhaber und Täter: Teil eines Systems, das im Auftrag des Staates homosexuelle Männer aufspürt, verschleppt und vernichtet. In der Gefangenschaft trifft Peter auf seine heimliche Jugendliebe Ilya. Jahre später, auf dem Höhepunkt der Katastrophe, begegnet der Sohn seinem Vater erneut. Regisseurin Jessica Weisskirchen übersetzt diese Geschichte in ein bildstarkes Theater zwischen poetischer Begegnung und albtraumhafter Sequenz. Märchenhafte Landschaften kippen in dystopische Räume, Musik wird zum Echo von Gewalt.

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